Psychisch oder organisch?

Zwei Ärzte referieren über Darmbeschwerden

„Darmbeschwerden: psychisch oder organisch?“ Zu diesem Thema referieren am Mittwoch, 15. Mai, 18.30 Uhr, im Rahmen der Patientenakademie des Arbeitskreises niedergelassener Fachärzte Internist Dr. Martin Huber und Psychiaterin Dr. Esther Lippert im Saal des Hotel Gäubodenhof am Theresienplatz. Im Mittelpunkt stehen die teilweise komplexen Ursachen, ein sinnvolles diagnostisches Vorgehen und die therapeutischen Möglichkeiten. Der Eintritt ist frei.

„Darmbeschwerden: psychisch oder organisch?“ Zu diesem Thema referieren am Mittwoch, 15. Mai, 18.30 Uhr, im Rahmen der Patientenakademie des Arbeitskreises niedergelassener Fachärzte Internist Dr. Martin Huber und Psychiaterin Dr. Esther Lippert im Saal des Hotel Gäubodenhof am Theresienplatz. Im Mittelpunkt stehen die teilweise komplexen Ursachen, ein sinnvolles diagnostisches Vorgehen und die therapeutischen Möglichkeiten. Der Eintritt ist frei.

Grund für Darmbeschwerden können eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (zum Beispiel Gluten-, Fructose- oder Lactoseintoleranz), entzündliche Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn oder eine Colitis (Dickdarmentzündung) oder auch ein Tumor sein. Die Volkskrankheit Darmdivertikel (Darmausbuchtungen) und ihre Folgen wird ein Schwerpunkt des Vortrages. Dr. Martin Huber wird auf diese Erkrankungen eingehen und die erforderlichen diagnostischen Schritte und Methoden erläutern.

Nach umfassender Abklärung wird bei ca. 50 Prozent der Betroffenen jedoch keine der genannten Ursachen für die Beschwerden gefunden. Sie leiden an sogenannten „funktionellen Darmbeschwerden“. Sie können auf einer Störung der Darmbeweglichkeit, einer erhöhten Empfindlichkeit der Nervenzellen im autonomen und enterischen Nervensystem (Darmgehirn) beruhen.

In ca. 20 Prozent kommt es vorübergehend zu einer Hypersensitivität des Darmes nach einer Darminfektion, aber auch verschiedene emotionale oder soziale Stressfaktoren können über die hormonelle Stressachse eine mitauslösende Rolle spielen.

Auf diese Punkte wird Dr. Esther Lippert im zweiten Teil des Abends näher eingehen, ebenso auf die therapeutischen Möglichkeiten. Hier ist ein umfassendes Behandlungskonzept erforderlich, das neben einer medikamentösen Behandlung auch auf einen individuellen Stressabbau zielen sollte.

Aktuelles
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Referieren bei der nächsten Patientenakademie am 15. Mai: Internist Dr. Martin Huber und Psychiaterin Dr. Esther Lippert.